Smart World Cities
Durch Spezialisierung zum Global Player

Datum: 2. Dezember 2009
Ort: Justizcafé im Justizpalast, Schmerlingplatz 10, 1010 Wien
Zeit: 18.30 – 21.00 Uhr

PROGRAMM

Einleitung
RUDI SCHICKER, Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr, Wien

Keynotes & Discussants
DIETER LÄPPLE, Professor em. für Stadt- und Regionalökonomie, HafenCity Universität, Hamburg
GREG CLARK, Politikberater für Stadt- & Regionalentwicklung, London
ANDREAS LAUNER, Leiter der Stabsstelle "Internationale Strategie und Koordination", Stadt Wien

Moderation
HERBERT BARTIK, Europaforum Wien
 


Die internationale Diskussion rund um die Bedeutung von Städten kreist oft um New York, Tokio, London oder São Paolo. Tatsächlich fungieren diese Megacities als Knotenpunkte der Weltwirtschaft und als Katalysatoren der Urbanitätsdebatte.

EIN ANDERES STÄDTISCHES ERFOLGSMODELL

Im globalen Maßstab sind es aber gerade auch Städte mit bis zu fünf Millionen EinwohnerInnen, die sich wirtschaftlich dynamisch entwickeln und ein starkes Bevölkerungswachstum verzeichnen. Diese mittelgroßen Städte verfügen teilweise über ähnliche Merkmale wie die "Global Cities" - hohe internationale Bekanntheit, eine ethnisch vielfältige Bevölkerung, weltbekannte Kultureinrichtungen - und sind auch Standort für Unternehmenszentralen von global agierenden Konzernen. Städte wie Frankfurt, Zürich, Madrid oder Miami haben diese Ausgangsbedingungen genutzt, um unabhängig von ihrer Größe eine strategische Position in der Weltwirtschaft zu erlangen und wurden so zu "Smart World Cities". "Smart" auch deshalb, weil sie das Potential für ein Modell von Urbanität aufzeigen, bei dem wirtschaftlicher Erfolg und hohe Lebensqualität besser in Einklang gebracht werden können.

SMART WORLD CITIES - RESSOURCEN GEZIELT EINSETZEN

Megacities zeichnen sich dadurch aus, dass sie in zahlreichen Bereichen wie z.B. Finanzen, Handel, Forschung, Politik eine Topposition einnehmen (können). Die Ressourcen von "Smart World Cities" sind begrenzter. Der Versuch, wie die großen Metropolen auf vielen "Hochzeiten" zu tanzen, kann daher in Mittelmäßigkeit enden. Damit "Smart World Cities" tatsächlich zu vernetzten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Knotenpunkten werden, müssen sinnvolle Spezialisierungen erfolgen. Strategie und starkes "Leadership" sind dabei unabdingbare Voraussetzungen. Wie solche Strategien aussehen könnten und wo die Potentiale Wiens für einen "Smart World City"-Status liegen, diskutierten internationale und Wiener Experten.

DOWNLOADS

Präsentation Greg Clark (1,8 MB, pdf)

Präsentation Dieter Läpple (4,3 MB, pdf)